Sarah Palin ist nicht nur der «Pitbull mit Lippenstift» für John McCain, nicht nur die Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, die sich am Hosenbein von Barack Obama festbeissen will, sondern auch und immer noch die Gouverneurin von Alaska. Und von dort könnte ihr heute und in den nächsten Tagen Ungemach drohen. Und Sarah Palin ist auch die Lieblingskandidatin für Parodisten – im Falle von Komikerin Tina Fey ist gar der Unterschied kaum mehr festzustellen.
Zuerst «Troopergate»: eine kurze Zusammenfassung dazu, für alle, die dies noch nicht aus den Medien kennen. Sarah Palin feuerte als Gouverneurin von Alaska ihren Polizeichef aus – wie sie sagt – «Budgetgründen». Der Polizeichef wiederum behauptet, Palin habe ihn gefeuert, weil er ihrem Anliegen nicht nachkam, ihren Ex-Schwager, ein State Trooper, zu feuern. Würde letzteres zutreffen, dann hätte Palin Amtsmissbrauch begangen: sie hätte die Macht ihres Amtes benutzt, um ein persönliches Problem aus der Welt zu schaffen. Ein Untersuchungskomitee (bestehend aus zehn Republikanern und vier Demokraten) wurde beauftragt, den Vorfall genauer unter die Lupe zu nehmen. Als dann aber Palin in die nationale Politik aufstieg und seit sie an der Seite von McCain fürs Weisse Haus kandidiert, hat sie nichts unversucht gelassen, um die laufenden Untersuchungen zu blockieren und damit zu verzögern. Einer Vorladung kam sie nicht nach. Dennoch liess der zuständige Richter in Alaska verlauten, dass er das Resultat der Untersuchungen vor den Wahlen vorlegen wolle. Im besten Falle wird Palin heute von allen Vorwürfen freigesprochen, im schlechtesten Falle droht ihr ein Amtsenthebungsverfahren. Mehr zu den heute geplanten Veröffentlichungen später in TheBlog.
Und jetzt zu Sarah Palin und Tina Fey. Beide sind sie zurzeit die Stars in den Medien. Wenn die erste stammelt und zwinkert, ist die zweite sofort im Rahmen von «Saturday Night Live» mit der entsprechenden Parodie zur Stelle. Hier die Parodie auf die Vizepräsidentschaftsdebatte mit Tina Fey als Sarah Palin und Jason Sudeikis als Joe Biden sowie Queen Latifah als Moderatorin Gwen Ifill.














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