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05. November 2008, 09:50

US-Election 2008: President Obama

von Rudolf Amstutz

Mit einem überwältigenden Sieg ist Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA gewählt worden. Ein historisches Ereignis, dessen Auswirkungen auf Amerika und den Rest der Welt nicht unterschätzt werden darf.

Die jüngeren Generationen werden sich wohl oft die Frage gestellt haben, wie es wohl war, Zeuge eines historischen Ereignisses gewesen zu sein. Als John F. Kennedy Präsident wurde. Als eine Million Menschen nach Washington pilgerte, um die berühmten Worte von Martin Luther King jr. zu hören. Als der erste Mensch den Mond betrat. Oder Nelson Mandela Präsident Südafrikas wurde. Die Mauer in Berlin fiel. Die bittersüsse Tragik eines solchen Momentes ist das Gefühl zu wissen, dass man Zeuge einer ausserordentlichen Situation geworden ist. Sie aber im Moment des Stattfindens eine fast surreale Qualität entwickelt. Es wird immer so sein, dass man erst im Rückblick und in der Erzählung dieser Ereignisse gegenüber den nachkommenden Generationen der Grösse des Augenblicks vollständig gewahr wird. Die USA hat einen schwarzen Präsidenten. Nichts wird mehr sein, wie es einmal war. Mehr darüber im kommenden TheTitle, der Ende dieser Woche erscheinen wird.

Hier die Rede des neu gewählten Präsidenten im Grant Park in Chicago:

 

 

Eine Reaktion zu “US-Election 2008: President Obama”

  1. Roger Graf schrieb am 05 November 2008, 10:56

    Eine wunderbare Rede. Dass die Hoffnung vieler Menschen in Erfüllung gegangen ist, berührt angesichts der Tatsache, dass vor noch nicht allzu langer Zeit vielerorts Rassentrennung herrschte: Getrennte Schulen, getrennte Sitzplätze in Verkehrsmitteln usw. Eine aus heutiger Sicht unbegreifliche Tatsache, welche nun wohl endgültig der Vergangenheit angehört.

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